• Jugendberatung & -hilfe

Jugendberatung & -hilfe

Bei der AWO Familienzentrum gGmbH steht der Mensch in seiner individuellen Lebenssituation im Mittelpunkt, unabhängig von Herkunft, Geschlecht, sexueller Orientierung und Weltanschauung.

Die Angebote der ambulanten Jugendgerichtshilfemaßnahmen und des Projektes „Futura“ richten sich an Jugendliche und Heranwachsende von 14 bis 21 Jahren, deren Leben aus der Bahn geraten ist. Die Gründe dafür sind vielfältig. Oft sind sie straffällig geworden, weisen Suchtverhalten auf, sind Schulverweigerer oder ihnen fehlt der Blick für ihre eigene Zukunft.

Als Unterstützungsmöglichkeit soll die Betreuungsweisung den betreffenden Jugendlichen und Heranwachsenden bei der Bewältigung ihrer aktuellen Problemlagen helfen.

Die Mitarbeitenden sind neben ihrer sozialpädagogischen Grundqualifikation in spezifischen arbeitsfeldbezogenen Fachbereichen ausgebildet. Sie arbeiten aufgrund ihrer unterschiedlichen Einsatzgebiete als interdisziplinäres Team zusammen.

Die Schlüssel für unsere Ziele sind Partizipation, Innovation und Transparenz. Das macht uns zu einem zuverlässigen Partner.

„Futura“ – Arbeitsweltbezogene Jugendsozialarbeit

Für das Projekt „Futura“ im Landkreis Leipzig arbeitet die AWO Familienzentrum gGmbH seit 2006 mit dem Jobcenter und dem Jugendamt zusammen, um schwer vermittelbare, orientierungslose  Jugendliche an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt heranzuführen. Es richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene (15 bis 27 Jahre) in schwierigen Lebenssituationen und soll ihnen ganz praktisch eine berufliche Perspektive durch Arbeitserprobung schaffen. Im kreativen und  handwerklichen Bereich können die Jugendlichen tätig werden. Auch in der Gartengestaltung auf dem großen Gelände in der Stecknadelallee 1 in Grimma finden sie eine Aufgabe.

Projekt „Futura“

Stecknadelallee 1
04668 Grimma
Tel.: 03437 / 74 93 014
Fax: 03437 / 74 93 017

Mail:  futura@awo-familienzentrum.org

 

Ambulante Maßnahmen der Jugendgerichtshilfe

Die Jugendgerichtshilfe ist die Jugendhilfe im Strafverfahren. Sie wird immer dann tätig, wenn Jugendliche (14 bis 17 Jahre) oder Heranwachsende (18 bis 21 Jahre) straffällig werden und ist gesetzlich vorgeschrieben. Die Angebote sind an jene des Jugendamtes angegliedert.

Die ambulanten Jugendgerichtshilfemaßnahmen

  • werden durch sozialpädagogische Fachkräfte durchgeführt.
  • orientieren sich in erster Linie am Hilfebedarf des jungen Menschen und nicht vorrangig an der von ihm begangenen Straftat.

Zwischen den Betreuer*innen (amb.Jugendgerichtshilfemaßnahmen) und den Betroffenen wird eine intensive Einzelfallarbeit angestrebt. Regelmäßige Treffen führen dabei zu einer vertrauensvollen, belastbaren Beziehung. Um dies gewährleisten zu können, praktizieren wir eine aufsuchende, flexible und mobile Soziale Arbeit.

Die ambulante Jugendgerichtshilfemaßnahmen sind am gesamten Strafverfahren mit wesentlichen Mitwirkungsrechten beteiligt.

Weitere Angebote:

  • Anti-Gewalt-Training
  • Beratung junger Menschen im Landkreis Leipzig, die Hilfe benötigen
  • Information und Beratung
  • Begleitung im gesamten Strafverfahren
  • Betreuungsweisung mit und ohne gerichtliche Festlegung
  • Mitwirkung bei Haftentscheidungen
  • Täter-Opfer-Ausgleich
  • sozialer Trainingskurs
  • Prüfung, ob erzieherische Hilfen erforderlich sind
  • Nachbetreuung
  • Kooperation mit Schulen, Sachverständigen und anderen Beteiligten
  • die Jugendlichen bzw. jungen Erwachsenen bei persönlichen, familiären und schulischen bzw. beruflichen Problemen zu helfen sowie soziale Benachteiligungen zu vermeiden oder abzubauen (Auftrag aus § 1 SGB VIII)
  • die Betroffenen in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und bei der eigenständigen und verantwortlichen Gestaltung ihres Lebens zu unterstützen und damit zu vermeiden, erneut straffällig zu werden (Auftrag aus § 1 SGB VIII)
  • zu einem angemessenen Abschluss des Verfahrens beizutragen

Region Muldental
Die ambulanten Jugendgerichthilfemaßnahmen der AWO Familienzentrum gGmbH für den Landkreis Leipzig haben ihren Sitz in der Außenstelle Freizeittreff „Fritz“ in Grimma, Frauenkirchhof 1. Die Einrichtung liegt zentral und ist direkter Anlaufpunkt für Klienten, deren Bezugspersonen und Kooperationspartner.
Die Einzugsgebiete beziehen sich mehrheitlich auf die Region Grimma/Muldental, “Süd/Kohrener Land“(Bad Lausick und Otterwisch), Südraum „Partheland“ (Parthenstein, Belgershain, Naunhof). Es besteht auch die Möglichkeit, Personen aus anderen Sozialräumen zu begleiten (Sozialraum Wurzen).

Region Döbeln
Die ambulanten Jugendgerichtshilfemaßnahmen der AWO Familienzentrum gGmbH für Döbeln haben ihren Sitz in der Nordstraße 2 in Döbeln und konzentrieren sich auf das Einzugsgebiet Mittelsachsen.

Ambulante Jugendgerichtshilfe-
maßnahmen Region Muldental

Frauenkirchhof 1
04668 Grimma
Tel:   03437 / 94 78 985
Fax: 03437 / 94 78 986

Mail: massnahmen-jgh@awo-familienzentrum.org

Nicole Handke und Nadine Ubl

 Ambulante Jugendgerichtshilfe-
maßnahmen Region Döbeln

Nordstr. 2
04720 Döbeln
Tel.: 03431 / 62 59 34
Fax: 03431 / 67 86 21

Mail: massnahmen-jgh-dl@awo-familienzentrum.org

Anke Lilienthal und Martina Scheithauer